Bergrettung Voitsberg

Bergrettungsdienst Österreich


Notruf 140

Katastrophenschutzübung VO 2016

Die Steirische Bergrettung war an der Katastrophenschutzübung VO2016, welche am 28. und 29.09.2016 stattgefunden hat, mit den Ortsstellen Voitsberg und Köflach beteiligt. Diese in Kooperation vom Land Steiermark und der BH-Voitsberg durchgeführte Hochwasserübung wurde grundsätzlich als Planspiel geführt. Die Bergrettung wurde in Kooperation mit dem Rettungsdienst (Rotes Kreuz) gebeten dieses Planspiel durch eine „Realübung“ zu ergänzen

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Die Ortsstellen Voitsberg und Köflach wurden zu einem abgestürzten und verletzten Schaulustigen im Bereich, der durch die Hochwasserlage überlaufende Hirzmannsperre alarmiert. Der Verletzte wurde durch die Notfallsanitäter der Bergrettung im Gelände versorgt, über das felsige Gelände mittels Pro Traxion nach oben gerettet und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

kat_vo_2016_03An dieser Übung nahmen auch die Vertreter von Land Steiermark, BH-Voitsberg und der anderen Einsatzorganisationen als Beobachter teil. Hofrat Mag. Eitner und Bezirkshauptmann Mag. Peissl konnten sich von der Schlagkraft unserer Kräfte überzeugen und bedankten sich für die Unterstützung bei dieser Übung. Weiters wurde der Behördliche Führungsstab bzw. der Fachstab in der BH von einem Kameraden der Ortsstelle Voitsberg unterstützt.

 

 

 

 

Die Serie an abgängigen und verirrten Schwammerlsuchern und Wanderer in der Weststeiermark reißt nicht ab!

Auch diesen Montag, 29. August 2016, war es wieder soweit, die Bergretter der Ortsstellen Köflach und Voitsberg mussten wieder ausrücken um verirrte Personen zu suchen. Dieses Mal hat es eine 44-jährige Weststeirerin mit ihrer Tochter und deren Freundin erwischt. Die 3 wanderten von der Hahnhofhütte (DL) zum Aiblwirt (VO) (beides Reinischkogel) und wurden am Rückweg von einer kleinen aber heftigen Gewitterzelle überrascht. Beim zügigen Weiterwandern Richtung Hahnhofhütte verloren sie den Weg und die Orientierung. Nach kurzem aber leider erfolglosem Versuch auf eigene Faust den richtigen Weg wieder zu finden setzten sie völlig durchnässt einen Notruf an den Alpinnotruf 140 ab.

Die Kinder wussten sofort welche Notrufnummer sie wählen mussten, da sie diese im Rahmen der Safety Tour in der Volksschule lernten. Auch wenn nicht immer auf Grund fehlender Netzabdeckung ein Telefonkontakt möglich war, konnte der Einsatzleiter der Bergrettung Voitsberg Martin Homann die Verirrten über Telefon anleiten wie sie eine genaue Positionsangabe aus ihrem Smartphone abrufen können. Mittels dieser GPS-Daten konnten die 3 in kürzester Zeit gefunden werden.

Im Einsatz standen die Bergrettung Köflach und Voitsberg, weiters waren auch die Bergretter der Ortstelle Schwanberg für eine größere Suche in Bereitschaft.

Dank rascher Alarmierung der Bergrettung über den Alpinnotruf 140, die perfekte Zusammenarbeit aller Beteiligten und dem mitgeführten Smartphone konnten die 3, 64 Minuten nach Absetzen des Notrufs aufgefunden werden. Die Bergrettung brachte die 3 unverletzt Gebliebenen danach zurück zu ihrem Fahrzeug.

Suchaktion am Oskar Schauer Haus

Am Montag, den 22.8.2016 wurden alle Ortsstellen (Graz, Köflach, Schwanberg, Übelbach und Voitsberg) des Gebietes Weststeiermark des Österreichischen Bergrettungsdienstes Steiermark gegen 15:00 alarmiert, um einen abgängigen Mann in der Umgebung des Sattelhauses zu suchen. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 79-jährigerMann, der sich am Vormittag beim Schwammerlsuchen von seinen Nachbarn getrennt hatte, um 12 Uhr nicht beim als Treffpunkt vereinbarten Auto erschienen ist. Nach zweieinhalbstündiger, selbstständiger Suche wurden die Einsatzkräfte verständigt.

30 Bergretter der oben genannten Ortsstellen und die Alpinpolizei wurden von insgesamt 8 Hundeführern der Bergrettung, des Roten Kreuzes und der Polizei unterstützt. Weiteres war der Hubschrauber des Innenministeriums am Einsatz beteiligt.

Es wurden bis 24 Uhr mittels Streifen 1,2 Quadratkilometer und 55,8 km Forststraßen abgesucht . Mit den ausgewerteten GPS-Daten der Suchmannschaften erfolgte die Planung der Fortsetzung des Einsatzes für den nächsten Morgen.

Der Abgängige 79-Jährige aus Voitsberg, wurde jedoch um 2 Uhr morgens erschöpft, aber unverletzt in Apfelberg bei Knittelfeld von der Polizei aufgefunden.

3. Suchaktion auf der Hebalm innerhalb von 4 Tagen

Am Donnerstag, den 11.8.2016 wurden alle Ortsstellen (Graz, Köflach, Schwanberg, Übelbach und Voitsberg) des Gebietes Weststeiermark des Österreichischen Bergrettungsdienstes Steiermark gegen 12:30 alarmiert um eine abgängige Dame auf der Hebalm zu suchen. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine 79-jährige Frau, welche mit ihrer Familie im Bereich des Hebalmsees spazieren gewesen war, seit ca. 09:45 nicht mehr auffindbar war. Nach zweieinhalbstündiger, selbstständiger Suche verständigten die Angehörigen die Einsatzkräfte.

30 Bergretter der oben genannten Ortsstellen wurden von 4 Hundeführern der Bergrettung und weiteren 4 Hundeführern der Rotkreuz-Suchhundestaffel unterstützt. Weiters waren der Polizeihubschrauber aus Graz und Polizeistreifen aus Edelschrott, Deutschlandsberg und Preitenegg am Einsatz beteiligt.

Die Abgängige 79-Jährige aus Graz-Umgebung konnte nach aufwändiger GPS-unterstützter Suche erschöpft, aber unverletzt gegen 15:30 aufgefunden werden.

Verirrte Schwammerlsucher auf der Hebalm

Am 8.8.2016 wurden die Ortsstellen Köflach und Voitsberg des Österreichischen Bergrettungsdienstes Steiermark gegen 14:00 Uhr von der Landeswarnzentrale in Richtung Hebalm-Rehbockhütte alarmiert. Wie sich schnell herausstellte hatte sich ein älteres Ehepaar aus Graz-Umgebung beim Sammeln von Schwammerl und Pilzen verirrt und konnte nicht mehr zurück zu ihrem Ausgangspunkt finden. Nach mehrstündigem Versuch den richtigen Weg zu finden alarmierten sie über Notruf die Bergrettung. Die Bergretter hatten immer telefonischen Kontakt mit den Verirrten und konnten nach ca. ein-stündiger Suche mit PKW und Fußstreifen den Einsatz positiv beenden.

Glücklicherweise trafen die Verirrten auf andere Wanderer welche mittels Smartphone das Ehepaar aus dem Wald zum Seestüberl begleiteten. Beiden blieben unverletzt und konnten selbstständig die Heimreise antreten.

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