Bergrettung Voitsberg

Bergrettungsdienst Österreich


Notruf 140

Sucheinsatz im Bereich des Hebalmsees

Am Montag den 14.08.2017 hatte sich Walter W., 72 Jahre alt, aus Seiersberg im Wald im Bereich des Hebalmsees verirrt und wurde von seinem Sohn als abgängig erklärt.

Die Landeswarnzentrale alarmierte um 18:01 die Ortsstellen Voitsberg und Köflach der Österreichischen Bergrettung, die Polizei Preitenegg und Edelschrott sowie die Feuerwehr Preitenegg und die Flugpolizei Graz. Nach Verschaffung eines Überblickes vor Ort wurde die Alarmierung der Bergretter auf das Gebiet Weststeiermark und Kärnten Ost sowie die Bergrettungshundestaffeln Steiermark und Kärnten erweitert.

Nach eineinhalb Stunden konnte der Einsatz abgebrochen werden, weil der Abgängige unverletzt zum Ausgangspunkt zurückgekehrt war.

Von den beiden Ortsstellen Voitsberg und Köflach der Bergrettung waren 17 Bergretter vor Ort.

 

Abgängige Wanderin am Salzstiegl

Donnerstag,  am 5.1.2017 wurde der Österreichische Bergrettungsdienst Steiermark gegen 15:45 Uhr über eine verirrte Wanderin zwischen Alten Almhaus (Gem. Maria Lankowitz) und Salzstiegl (Gem. Hirschegg-Pack) informiert. Die Bergretter der Ortsstelle Voitsberg welche ihren Bereitschaftsdienst im Schigebiet Salzstiegl verrichteten, eilten sofort zum Salzstieglhaus und versuchten nach telefonischem Kontakt mit der Verirrten, deren Position zu bestimmen. Zeitgleich wurde aufgrund der extremen Wetterbedingungen mit Schneetreiben, Sturm und Temperaturen von unter 10 Grad minus ein Großaufgebot an Bergrettern alarmiert. Eingesetzt wurden Bergretter des Gebietes Weststeiermark und dem Murtal, inklusive Suchhunden.

Die Verirrte 53-jährige Wienerin konnte im Schneetreiben und durch Schneeverwehungen ihre Spuren am Rückweg zum Salzstiegl nicht mehr finden und verlor die Orientierung. Glücklicherweise konnte die Frau schon kurz nach 17:00 Uhr von Bergrettern gefunden werden. Sie wurde anschließend leicht unterkühlt aber unverletzt zum Salzstieglhaus gebracht und konnte selbstständig den Nachhauseweg antreten.

 

Wanderin schwer gestürzt – keine Rettung mit Hubschraubern möglich

Am Freitag, den 16.12.2016 wurden die Ortsstellen Köflach und Voitsberg des Österreichischen Bergrettungsdienstes Steiermark gegen 13:00 Uhr zu einer verunfallten Wanderin am Alten Almhaus, Gem. Maria Lankowitz alarmiert.

 

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Das Rote Kreuz benötigte Unterstützung bei der Rettung einer verunfallten Frau im Bereich der Marien-Statue auf dem Wölkartkogel nahe des Alten Almhauses. Die 67-jährige Weststeirerin stürzte unglücklich über die Stiege welche zur Plattform der Statue führt und zog sich dabei Verletzungen unbestimmten Grades zu. Der ebenfalls alarmierte Rettungshubschrauber Christophorus 12 aus Graz konnte leider aufgrund der dichten Nebeldecke den Unfallort nicht anfliegen und musste seinen Rettungsflug abbrechen. Die Bergretter stiegen zur Verletzten auf und unterstützten den Notarzt bei der Versorgung der Patientin. In der Zwischenzeit wurde durch die Rettungsleitstelle Steiermark der Rettungshubschrauber Christophorus 11 aus Klagenfurt alarmiert. Leider musste auch dieser kurz vor dem Notfallort wetterbedingt abbrechen. Die Patientin wurde daraufhin in stabilem Zustand mit einer speziellen Rolltrage durch die Bergrettung bis zum Alten Almhaus transportiert und von dort mit einem Rettungswagen ins UKH-Graz eingeliefert.

Auch in diesem Fall hat sich wieder gezeigt, dass bei besonderen und widrigen Umständen die Spezialisten der Bergrettung mit ihrem Knowhow und Material einzigartige Arbeit leisten.

 

Katastrophenschutzübung VO 2016

Die Steirische Bergrettung war an der Katastrophenschutzübung VO2016, welche am 28. und 29.09.2016 stattgefunden hat, mit den Ortsstellen Voitsberg und Köflach beteiligt. Diese in Kooperation vom Land Steiermark und der BH-Voitsberg durchgeführte Hochwasserübung wurde grundsätzlich als Planspiel geführt. Die Bergrettung wurde in Kooperation mit dem Rettungsdienst (Rotes Kreuz) gebeten dieses Planspiel durch eine „Realübung“ zu ergänzen

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Die Ortsstellen Voitsberg und Köflach wurden zu einem abgestürzten und verletzten Schaulustigen im Bereich, der durch die Hochwasserlage überlaufende Hirzmannsperre alarmiert. Der Verletzte wurde durch die Notfallsanitäter der Bergrettung im Gelände versorgt, über das felsige Gelände mittels Pro Traxion nach oben gerettet und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

kat_vo_2016_03An dieser Übung nahmen auch die Vertreter von Land Steiermark, BH-Voitsberg und der anderen Einsatzorganisationen als Beobachter teil. Hofrat Mag. Eitner und Bezirkshauptmann Mag. Peissl konnten sich von der Schlagkraft unserer Kräfte überzeugen und bedankten sich für die Unterstützung bei dieser Übung. Weiters wurde der Behördliche Führungsstab bzw. der Fachstab in der BH von einem Kameraden der Ortsstelle Voitsberg unterstützt.

 

 

 

 

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