Bergrettung Voitsberg

Bergrettungsdienst Österreich


Notruf 140

Seite 2 von 6

3. Suchaktion auf der Hebalm innerhalb von 4 Tagen

Am Donnerstag, den 11.8.2016 wurden alle Ortsstellen (Graz, Köflach, Schwanberg, Übelbach und Voitsberg) des Gebietes Weststeiermark des Österreichischen Bergrettungsdienstes Steiermark gegen 12:30 alarmiert um eine abgängige Dame auf der Hebalm zu suchen. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine 79-jährige Frau, welche mit ihrer Familie im Bereich des Hebalmsees spazieren gewesen war, seit ca. 09:45 nicht mehr auffindbar war. Nach zweieinhalbstündiger, selbstständiger Suche verständigten die Angehörigen die Einsatzkräfte.

30 Bergretter der oben genannten Ortsstellen wurden von 4 Hundeführern der Bergrettung und weiteren 4 Hundeführern der Rotkreuz-Suchhundestaffel unterstützt. Weiters waren der Polizeihubschrauber aus Graz und Polizeistreifen aus Edelschrott, Deutschlandsberg und Preitenegg am Einsatz beteiligt.

Die Abgängige 79-Jährige aus Graz-Umgebung konnte nach aufwändiger GPS-unterstützter Suche erschöpft, aber unverletzt gegen 15:30 aufgefunden werden.

Verirrte Schwammerlsucher auf der Hebalm

Am 8.8.2016 wurden die Ortsstellen Köflach und Voitsberg des Österreichischen Bergrettungsdienstes Steiermark gegen 14:00 Uhr von der Landeswarnzentrale in Richtung Hebalm-Rehbockhütte alarmiert. Wie sich schnell herausstellte hatte sich ein älteres Ehepaar aus Graz-Umgebung beim Sammeln von Schwammerl und Pilzen verirrt und konnte nicht mehr zurück zu ihrem Ausgangspunkt finden. Nach mehrstündigem Versuch den richtigen Weg zu finden alarmierten sie über Notruf die Bergrettung. Die Bergretter hatten immer telefonischen Kontakt mit den Verirrten und konnten nach ca. ein-stündiger Suche mit PKW und Fußstreifen den Einsatz positiv beenden.

Glücklicherweise trafen die Verirrten auf andere Wanderer welche mittels Smartphone das Ehepaar aus dem Wald zum Seestüberl begleiteten. Beiden blieben unverletzt und konnten selbstständig die Heimreise antreten.

Schwammerlsucher nach Absturz gerettet

Mehr als 50 Meter war ein Schwammerlsucher (82) am Donnerstag im Ortsteil Graden abgestürzt. Die Bergrettung und das Rote Kreuz konnten den Verletzten in einem spektakulären Einsatz retten

Dramatisch endete am Donnerstag für einen 82-jährigen Pensionisten die Suche nach Schwammerln und Pilzen. Der Mann war beim Abstieg in felsdurchsetztes Gelände geraten und stürzte in der Folge rund 50 Meter ab.

Der Schwammerlsucher hatte laut den Einsatzkräften trotzdem großes Glück im Unglück: Denn der Sturz wurde am Rand einer Felswand durch Dornengestrüpp abgebremst, was ein weiteres Abstürzen verhinderte.

Spektakuläre Bergung

Mit dem Handy alarmierte der Verletzte noch selbst die Bergrettung und sagte, dass er imBereich des Gasthauses Bergwirt in Graden (Gemeinde Köflach) abgestürzt war. Binnen kürzester Zeit suchten elf Bergretter von den Ortsstellen Köflach und Voitsberg nach dem Mann, der nach intensivem telefonischen Kontakt rund zwei Kilometer von dem Wirtshaus entfernt entdeckt.

IMG_0511      IMG_0510

Die Bergretter seilten den Verletzten bis zum nächsten Forstweg ab, wo die Einsatzkräfte vom Roten Kreuz den 82-Jährigen versorgten. Der Schwammerlsucher wurde ins LKH Voitsberg eingeliefert.

Orientierungsübung im April 2016

Am 23.04.2016 erfolgte eine gemeinsame Such- und Orientierungsübung der Ortststellen Köflach und Voitsberg des österreichischen Bergrettungsdienstes im Bereich des Herzogberges, Edelschrott. Es galt mehrere verirrte und zum Teil erschöpfte Personen zu finden. Von einigen Personen war die Position bekannt, per Handy durchgegeben, von anderen bei fehlendem Handynetz nur deren geplante Wanderroute.

Somit war die Anforderung, einige exakte Orte im unwegsamen Gelände aufzusuchen und Wanderwege, aber auch nicht markierte Wege im Gelände abzugehen.

Dabei wurde modernste Technik mit Verwendung von GPS-Geräten und digitalen Funkgeräten eingesetzt.

In dichten Waldabschnitten war die Orientierung bei fehlendem GPS-Empfang mit dem vorliegenden Kartenmaterial durchzuführen. Das wurde durch einige neu errichtete Wege mit gleichzeitiger Auflassung alter Wege und die geänderte Routenführung von Wanderwegen erschwert.

Sehr vorteilhaft zeigte sich dabei die Dokumentation der zurückgelegten Wege per GPS-Geräten, sodaß auch nach Rückkehr der Suchtrupps der abgesuchte und besonders nicht abgesuchte Bereich leicht nachzuvollziehen war.

Alle Örtlichkeiten mit den angenommenen verirrten und erschöpften Wanderern wurden von den Bergrettern gefunden.

Felsschulung Türlwandhütte 2015

Bei herrlichem Wetter fanden dieses Jahr unsere Schulungstage von 27.08. bis 30.08.2015 Rund um die Türlwandhütte in der Dachstein Region statt. Es gibt perfekte Möglichkeiten zum Klettern sowie jede Menge an Klettersteige. Es können auch gemütliche Touren gemacht werden.

Am ersten Tag wurde der in der Nähe gelegene Klettergarten des AV aufgesucht. Eine weitere Gruppe erkundete die Gegend und die Hütten in der Nähe.

Am zweiten Tag begab sich eine Gruppe auf eine Tour von der Bachlalm auf den Rötelstein. Die zweite Gruppe machte eine Mehrseillängen Tour auf den Türlwandspitz und abgestiegen wurde über das Edelgrieß.

Am dritten Tag gab es eine Tour von der Dachstein Bergstation in Richtung Gjaidsteinsattel auf den Kleinen Gjaidstein sowie danach auf den Großen Gjaidstein. Zwei Kameraden startet schon sehr früh in Richtung Dachstein-Südwand und begangen den „Steinerweg. Der Steinerweg setzt eine hohe Gesamtanforderung an Kletterkönnen und Kondition voraus.

aktuelles_imag14

Danke an alle Kameraden für euer Engagement und die zahlreiche Teilnahme!

« Neuere Einträge Ältere Einträge »